04.02.2012: National Libraries Day in Großbritannien

Die britische Ausgabe von „Treffpunkt Bibliothek“, unterstützt von CILIP:

National Libraries Day is one day devoted to all libraries – public libraries, school and university libraries, prison, national, law, business and commercial libraries. A nation-wide celebration of libraries, librarians and library staff in all sectors.

Weitere Informationen

Neue EGO: Kommentar in der BuB 01/2012

Ein Überblick, welche Arbeiten zu welcher Eingruppierung führen, ist jetzt in der BuB im Heft Nr. 1/2012 erschienen. Dazu auch passend das Editorial des Heftes.

Im März gibt es zum Thema „Bibliothek mit Qualität und Siegel: Arbeitsplatzbeschreibungen – Anforderungsprofile“ Fortbildungen der Büchereizentrale Niedersachsens in Lüneburg (19.03.) und der Beratungsstelle für Öffentliche Bibliotheken Weser-Ems in Oldenburg (20.03.).

Neue Zeitschrift geplant: PAPAGOI – Lesen im Norden

Es soll eine neue Zeitschrift mit dem Titel „PAPAGOI“ zum literarischen Leben in Norddeutschland erscheinen.

Die Zeitschrift soll eine möglichst große inhaltliche Vielfalt bieten; als Themen seien genannt: historische und aktuelle literarische Texte mit Bezug zu Norddeutschland, Kinder- und Jugendliteratur, neue Lyrik, Berichte zur Leseförderung, Beiträge zur Bibliotheks- und Bildungsgeschichte, Nachrichten aus Archiven, Bibliotheken, Museen und literarischen Gesellschaften und Vereinen, Institutionen und Vereinsporträts, Nachrichten aus Fördergesellschaften von Bibliotheken und Museen, Texte in niederdeutscher Sprache, uvm.
Die Zeitschrift richtet sich an literarisch interessierte Erwachsene, an Buchhändler, Bibliothekare, Mitglieder von Freundes- und Fördergesellschaften, Pädagogen und selbst publizistisch Tätige.

DFG: Direktorin der SuUB wiedergewählt

Die Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Maria Elisabeth Müller, ist erneut als Mitglied in den DFG-Ausschuss Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme (LIS) gewählt worden. Zudem ist sie Mitglied im Unterausschuss 601 für Überregionale Literaturversorgung.

Mit dem Projekt „Aufbau einer Serviceeinrichtung für Daten der qualitativen empirischen Sozialforschung. Primärdaten für eScience in den Sozialwissenschaften“ beteiligt sich die SuUB derzeit im Rahmen des Förderprogramms „Forschungsprimärdaten“ am Aufbau von Informationsinfrastrukturen für Forschungsdaten (Information für die Wissenschaft Nr. 18, 03.05.2011). Außerdem läuft seit dem Jahr 2011 im Rahmen des Förderprogramms „Erschließung und Digitalisierung handschriftlicher und gedruckter Überlieferung“ das Digitalisierungsprojekt „Die Grenzboten“.

Weitere Informationen: Neues aus der SuUB, 18.01.2012, zu den DFG-Projekten in GEPRIS.

Konzepte im Umland: Medienkompetenz in Niedersachsen

Das Konzept „Medienkompetenz in Niedersachsen – Meilensteine zum Ziel“ steht jetzt online zu Verfügung:

Medienkompetenz ist in der heutigen Zeit des immer schnelleren technologischen Fortschritts eine Schlüsselkompetenz wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Sie ist Voraussetzung für die Teilhabe an der Informations- und Wissensgesellschaft sowie an demokratischen Prozessen der Meinungsbildung. Das Konzept „Medienkompetenz in Niedersachsen – Meilensteine zum Ziel“ dient als „roter Faden“ auf dem Weg zur Systematisierung und Verstetigung von Medienbildung in Niedersachsen. Es bildet den Rahmen für zahlreiche Projekte, die mit öffentlichen Mitteln erfolgreich im Lande durchgeführt werden oder in Planung sind. Die im Konzept vorgesehenen Maßnahmen sind Meilensteine auf dem Weg zum Ziel, Medienkompetenz im Lande zu stärken.

Neben Meilensteinen zum Ziel konzentriert sich das Konzept auf die Bereiche Schulen, Kindertagesstätten, Lehreraus- und -fortbildung, Familie/Jugendarbeit/Jugendschutz und Hochschule und Weiterbildung. Auch Öffentlichkeitsarbeit sowie Kosten und Finanzierung werden kurz angesprochen. Weitere Informationen

Für Hochschulbibliotheken (S. 30-33) besonders interessant:

Die Bedeutung von Informationskompetenz wird von Studierenden oft noch nicht erkannt (vgl. Endbericht der SteFi-Studie19). Bildungs- und Serviceeinrichtungen wie Bibliotheken müssen daher die Veranstaltungen und Module zur Vermittlung von Informationskompetenz aktiver und kundenorientierter als bisher bewerben. Die mit Landesmitteln anteilig mitfinanzierte Zentrale des GBV wird in den kommenden Jahren die Verbesserung der Nutzbarkeit der Informationssysteme für Forschung und Lehre vorantreiben.“ (S. 33)

18.01.-03.02.2012: 36. Literarische Woche Bremen

Vom 18. Januar bis zum 3. Februar 2012 findet in Bremen die 36. Literarische Woche statt. Sie geht unter dem Titel stadtRAND+ den unterschiedlichen Ansichten und Wahrnehmungen der Stadt nach und sucht nach Differenzierungen jenseits der Klischees.

Das Konzept einer Stadt vereint Zentrum, bürgerliche Wohnviertel, Siedlungshäuser und die Peripherie als Ganzes. Im Gegensatz zum zumeist eher leuchtenden Zentrum werden der Stadtrand und die Vororte an der Peripherie häufig eher negativ beschrieben: zum einen als Menetekel zwischen Wohnblöcken mit tristen Ladenzeilen und trostlosen Freiflächen und zum anderen als Gebiete mit schmuck-spießigen Einfamilienhäusern und einem »Hier-ist-die-Welt-noch-in-Ordnung-Gefühl«. Dazwischen liegen Shopping-Center sowie luxussanierte Quartiere.

Weitere Informationen zum Programm (pdf) und zu den Veranstaltungen.

16.01.2012: Eindrücke aus der Teilbibliothek Musik

Acht Kolleginnen und Kollegen wurden in der Teilbibliothek Musik mit einem kleinen Flötenvorspiel begrüßt. Anschließend erzählte die Leiterin der Teilbibliothek, Frau Greuel, aus ihrem Arbeitsalltag und begeisterte uns mit zahlreichen geschichtlichen Fakten, interessanten Anekdoten, wunderschönen Faksimile-Ausgaben und weiteren sehr interessanten Beispielen für ungewöhnliche Notationen. Nach einem Blick in den Wintergarten ging es zu einer sehr netten Runde ins Beck’s Bistro am Marktplatz. Wir danken Frau Greuel sehr herzlich für die sehr schöne Führung!

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(c) Fotos: Sabine Rauchmann, 2012.

SuUB-Azubis sammeln 1.000 € für die KiBi

Mehr als 1.000 Euro nahmen zwei Auszubildende aus der Buchbinderei der Staats- und Universitätsbibliothek beim Verkauf ihrer Werkstücke im Dezember 2011 ein. Jetzt übergaben Teresa Schlosser und Isabel Rosenbaum (1. und 3.Lehrjahr) das Geld der „KiBi Kinderbibliothek im Viertel“.

Quelle: Neues aus der SuUB, 12.01.2012, Pressemitteilung der Universität Bremen, 12.01.2012

14.01.2012: Punkt 11 in der Stadtbibliothek Vegesack

Am 14. Januar 2012 startet die Stadtbibliothek Vegesack mit einem neuen Veranstaltungsformat: An jedem Samstag findet dann um Punkt 11 Uhr eine Lesung statt, die um spätestens 12 Uhr zu Ende ist.

Die Stadtbibliothek bietet dabei den AutorInnen und VorleserInnen folgenden Services:
Organisation: Wir stellen einen Raum für ca. 25 Personen zur Verfügung, koordinieren die Lesungstermine, übernehmen die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und bieten kostenlose Getränke für Lesende und Zuhörende.
Aufmerksamkeit: An einem durchschnittlichen Samstag besuchen 300-400 Kunden die Stadtbibliothek, zudem ist in Vegesack Markt und die Vegesacker Innenstadt proppenvoll. Sicherlich sind Viele für eine kleine Pause mit Lesung und Getränk zu gewinnen – nach dem Einkauf und vor dem Mittagessen einfach kurz verschnaufen und sich etwas Gutes gönnen.“

Weitere Informationen: Punkt 11

Programm im Januar

14.01.2012 | METROPHOBIA on Tour!
Zwei Poetry Slammer und Lesebühnenmacher aus Oldenburg … Zwei Literaten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Frau / Mann, klein / groß, kurze Haare / wallende Mähne, die eine eher schnellsprechend / der andere eher gelassen. Genauso abwechslungsreich sind ihre Texte: Mal Lyrik, mal Prosa, mal ernst, mal lustig, mal abgelesen, mal performt, mal jeder für sich und mal gemeinsam.

21.01.2012 | Katzenmann, Roland, Faule Grete
In diesen Geschichten geht es um besondere Bremer Orte und Menschen: Die Alltagsforscherin Hannah und ihre Freundin Iris erleben manche Bremer Orte anders als allgemein bekannt. Durch ihr intensives, neugierig-freches Aufspüren und Beobachten von nicht alltäglich Vertrautem führen sie von Entdeckung zu Entdeckung. Dazu gehört der Katzenmann im Bremer Bürgerpark oder die Besonderheiten im Vegesacker Hafengebiet.

28.01.2012 | Das Subtile im Banalen

Bremen stimmt zu: Sonntagsöffnung in Bibliotheken

Bremen wird einem Antrag Berlins für die Sonntagsöffnung der Bibliotheken im Bundesrat zustimmen. 2010 gab es in Bremen einen Kompromiss: die Zentralbibliothek am Wall öffnete an 4 Sonntagen, die Zweigstellen an 2 Sonntagen. Der Bundesverband der Bibliotheken wirbt permanent für das Vorhaben. Auch der Freundesverein der Stadtbibliothek forderte schon 2008, Literatur am Sonntag für alle zugänglich zu machen (Quelle: 26.11.2011 Weser Kurier: Auch sonntags in die Bücherei. Senat will Berliner Bundesratsinitiative unterstützen / Jens Böhrnsen setzt aber auf eine behutsame Regelung).

Derzeit hat in Bremen nur die Bibliothek der Jacobs University regelmäßig sonntags geöffnet. Die Zentralbibliothek der Stadtbibliothek Bremen öffnete im Jahr 2011 an 4 Sonntagen. Wird dem Antrag im Bundesrat zugestimmt, bleibt spannend, wie Bremer Bibliotheken die Entscheidung umsetzen werden: Wird die Stadtbibliothek den Sonntag als regulären Öffnungstag einführen? Wie reagieren andere öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken?

Positionen der Verbände und Gewerkschaften
BIB: Sonntagsöffnung von Bibliotheken
DBV: Stellungnahme des Deutschen Bibliotheksverbandes zur Änderung des Arbeitszeitgesetzes zur Öffnung von Öffentlichen Bibliotheken am Sonntag (30.10.2007)
DBV: Stellungnahme zu Sächsischem Koalitionsvertrag (Sonntagsöffnung) (18.09.2009)
Verdi: Pro & Kontra
GEW Bremen: GEW fordert Erhalt und Ausbau der Schulbibliotheken (Pressemitteilung, 29.11.2011)

Die Diskussion in der bibliothekswissenschaftlichen Literatur
Verena Simon: Bibliotheksöffnung am Sonntag (Bibliothekartag in Erfurt, 2009)
Brigitte Doellgast: Sonntagsöffnung von Bibliotheken (in den USA) (April 2009)
Dagmar Giersberg: Sonntags in die Bibliothek? Eine Diskussion um Öffnungszeiten (April 2009)
BuB-Schwerpunkt: Die 24-Stunden-Bibliothek (01/2009)
Rolf Pitsch: Sonntagsöffnung – gerne freiwillig für das Gemeinwohl (Politik und Kultur, Nov/Dez 2008)
Ulrike Verch: Sonntagsöffnung in Bibliotheken (2002) bzw. Der Bibliothekssonntag. Die Wiederbelebung der Sonntagsöffnung von Bibliotheken nach historischen und ausländischen Vorbildern in juristischer Perspektive und empirischer Analyse (2005)

Die Diskussion in der Tageszeitung
Michael Brandt: Bremen will Bibliotheken auch sonntags öffnen (Weser Kurier, 26.11.2011)
Leserdebatte: Sollen Bibliotheken auch am Sonntag öffnen? (Tagesspiegel, 11.12.2010)
Michael Brandt: Bibliothek bleibt Sonntag zu (Weser Kurier, 20.05.2010)

Die Bundesratsinitiative

Der Blick über den Tellerrand
the wikiman: Skip to the end! Library futures, now … (20.09.2011): „opening hours changing dramatically? i.e. open on a sunday being normal?”
Patrick Wintour: Key to saving libraries: free internet access and Sunday opening: „Research undertaken for the Department for Culture, Media and Sport suggests there is a latent demand for libraries that extends beyond current users, especially if opening hours were more flexible, and included Sundays and more evenings.“ (The Guardian, 22.02.2010)

PS: Das komplette Gegenteil – die Schließung von physischen Bibliotheksräumen einer wissenschaftlichen Bibliothek – ist Thema des Dezemberheftes des Journal of the European Association for Health Information and Libraries (pdf): Interview mit der Leiterin der Welch Library der John Hopkins Medical University in Baltimore, Nancy K. Roderer, und ein Artikel von Suzanne Bakker zu virtuellen Bibliotheken (via medinfo).

Simon Cocks: Reading a book at the beach, 2010.

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