Forschungsstelle Osteuropa erhält Teile des Archivs von Konstantin Asadowski

Der Humboldtpreisträger und renomierte Literaturkritiker Konstantin Asadowski aus Russland schenkt der Forschungsstelle Osteuropa Teile seines persönlichen Archivs.

Das Interesse der Forschungsstelle Osteuropa für den 70-jährigen promovierten Germanisten und Literaturkritiker gilt vor allem seiner Biografie: Ende 1980 war Konstantin Asadowski Opfer des sowjetischen Geheimdienstes geworden. Der KGB hatte damals ein Strafverfahren gegen ihn wegen illegalen Drogenbesitzes inszeniert, woraufhin er zu zwei Jahren Haft in sowjetischen Gefängnissen und Lagern verurteilt worden war. Einige Dokumente aus dieser Zeit hat der Wissenschaftler der Forschungsstelle Osteuropa vermacht. „Wir wollen seinen Besuch jetzt dazu nutzen, um diese Unterlagen mit ihm zusammen auszuwerten und in unser Archiv aufzunehmen“, erklärt Ulrike Huhn von der Forschungsstelle Osteuropa. Asadowski wird seinen Aufenthalt zudem dafür verwenden, um in deutschen Bibliotheken und Archiven für sein neues Buch über nationale Mythen im deutsch-russischen Vergleich zu recherchieren. (Pressemitteilung der Universität Bremen, Nr. 302)

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