Archiv für Januar 2012

26.01.2012: Update Bibliothekssonntag in Bremen

Der Beschluss der Bremischen Bürgerschaft vom 26.01.2012 zum Antrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und der SPD vom 13.12.2011 „Sonntagsöffnung der Bibliotheken ermöglichen“ (Drucksache 18/164):

„1. Die Bürgerschaft (Landtag) bittet den Senat zu veranlassen, dass die Beratungen des Antrags des Landes Berlin „Entschließung des Bundesrates zur Sonntagsöffnung der Bibliotheken“ (BR-Drs. 511/11) in den Ausschüssen des Bundesrates durch Wiederaufruf fortgesetzt werden und dem Antrag in den Ausschüssen und im Bundesrat zuzustimmen.

2. Der Senat wird gebeten zu prüfen, wie Sonntagsöffnungen der Bibliotheken im Rahmen der zurzeit geltenden Gesetze realisiert werden können
a) im Rahmen eines Modellprojekts zur Evaluierung von Sonntagsöffnungen der Bibliotheken;
b) in Verbindung mit kulturellen Veranstaltungen wie Lesungen, Kinderstunden, Themensonntagen, Diskussions-, Film- und Theaterveranstaltungen und Ausstellungen

und entsprechende Konzepte und Erwägungen der Kulturdeputation und der Bürgerschaft (Landtag) bis Ende des ersten Halbjahres 2012 vorzulegen.“

Quelle: Beschlussprotokoll Bürgerschaft (Land) 13. Sitzung vom 26.1.2012, S. 2

04.02.2012: National Libraries Day in Großbritannien

Die britische Ausgabe von „Treffpunkt Bibliothek“, unterstützt von CILIP:

National Libraries Day is one day devoted to all libraries – public libraries, school and university libraries, prison, national, law, business and commercial libraries. A nation-wide celebration of libraries, librarians and library staff in all sectors.

Weitere Informationen

Neue EGO: Kommentar in der BuB 01/2012

Ein Überblick, welche Arbeiten zu welcher Eingruppierung führen, ist jetzt in der BuB im Heft Nr. 1/2012 erschienen. Dazu auch passend das Editorial des Heftes.

Im März gibt es zum Thema „Bibliothek mit Qualität und Siegel: Arbeitsplatzbeschreibungen – Anforderungsprofile“ Fortbildungen der Büchereizentrale Niedersachsens in Lüneburg (19.03.) und der Beratungsstelle für Öffentliche Bibliotheken Weser-Ems in Oldenburg (20.03.).

Neue Zeitschrift geplant: PAPAGOI – Lesen im Norden

Es soll eine neue Zeitschrift mit dem Titel „PAPAGOI“ zum literarischen Leben in Norddeutschland erscheinen.

Die Zeitschrift soll eine möglichst große inhaltliche Vielfalt bieten; als Themen seien genannt: historische und aktuelle literarische Texte mit Bezug zu Norddeutschland, Kinder- und Jugendliteratur, neue Lyrik, Berichte zur Leseförderung, Beiträge zur Bibliotheks- und Bildungsgeschichte, Nachrichten aus Archiven, Bibliotheken, Museen und literarischen Gesellschaften und Vereinen, Institutionen und Vereinsporträts, Nachrichten aus Fördergesellschaften von Bibliotheken und Museen, Texte in niederdeutscher Sprache, uvm.
Die Zeitschrift richtet sich an literarisch interessierte Erwachsene, an Buchhändler, Bibliothekare, Mitglieder von Freundes- und Fördergesellschaften, Pädagogen und selbst publizistisch Tätige.

DFG: Direktorin der SuUB wiedergewählt

Die Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Maria Elisabeth Müller, ist erneut als Mitglied in den DFG-Ausschuss Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme (LIS) gewählt worden. Zudem ist sie Mitglied im Unterausschuss 601 für Überregionale Literaturversorgung.

Mit dem Projekt „Aufbau einer Serviceeinrichtung für Daten der qualitativen empirischen Sozialforschung. Primärdaten für eScience in den Sozialwissenschaften“ beteiligt sich die SuUB derzeit im Rahmen des Förderprogramms „Forschungsprimärdaten“ am Aufbau von Informationsinfrastrukturen für Forschungsdaten (Information für die Wissenschaft Nr. 18, 03.05.2011). Außerdem läuft seit dem Jahr 2011 im Rahmen des Förderprogramms „Erschließung und Digitalisierung handschriftlicher und gedruckter Überlieferung“ das Digitalisierungsprojekt „Die Grenzboten“.

Weitere Informationen: Neues aus der SuUB, 18.01.2012, zu den DFG-Projekten in GEPRIS.

Konzepte im Umland: Medienkompetenz in Niedersachsen

Das Konzept „Medienkompetenz in Niedersachsen – Meilensteine zum Ziel“ steht jetzt online zu Verfügung:

Medienkompetenz ist in der heutigen Zeit des immer schnelleren technologischen Fortschritts eine Schlüsselkompetenz wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Sie ist Voraussetzung für die Teilhabe an der Informations- und Wissensgesellschaft sowie an demokratischen Prozessen der Meinungsbildung. Das Konzept „Medienkompetenz in Niedersachsen – Meilensteine zum Ziel“ dient als „roter Faden“ auf dem Weg zur Systematisierung und Verstetigung von Medienbildung in Niedersachsen. Es bildet den Rahmen für zahlreiche Projekte, die mit öffentlichen Mitteln erfolgreich im Lande durchgeführt werden oder in Planung sind. Die im Konzept vorgesehenen Maßnahmen sind Meilensteine auf dem Weg zum Ziel, Medienkompetenz im Lande zu stärken.

Neben Meilensteinen zum Ziel konzentriert sich das Konzept auf die Bereiche Schulen, Kindertagesstätten, Lehreraus- und -fortbildung, Familie/Jugendarbeit/Jugendschutz und Hochschule und Weiterbildung. Auch Öffentlichkeitsarbeit sowie Kosten und Finanzierung werden kurz angesprochen. Weitere Informationen

Für Hochschulbibliotheken (S. 30-33) besonders interessant:

Die Bedeutung von Informationskompetenz wird von Studierenden oft noch nicht erkannt (vgl. Endbericht der SteFi-Studie19). Bildungs- und Serviceeinrichtungen wie Bibliotheken müssen daher die Veranstaltungen und Module zur Vermittlung von Informationskompetenz aktiver und kundenorientierter als bisher bewerben. Die mit Landesmitteln anteilig mitfinanzierte Zentrale des GBV wird in den kommenden Jahren die Verbesserung der Nutzbarkeit der Informationssysteme für Forschung und Lehre vorantreiben.“ (S. 33)

18.01.-03.02.2012: 36. Literarische Woche Bremen

Vom 18. Januar bis zum 3. Februar 2012 findet in Bremen die 36. Literarische Woche statt. Sie geht unter dem Titel stadtRAND+ den unterschiedlichen Ansichten und Wahrnehmungen der Stadt nach und sucht nach Differenzierungen jenseits der Klischees.

Das Konzept einer Stadt vereint Zentrum, bürgerliche Wohnviertel, Siedlungshäuser und die Peripherie als Ganzes. Im Gegensatz zum zumeist eher leuchtenden Zentrum werden der Stadtrand und die Vororte an der Peripherie häufig eher negativ beschrieben: zum einen als Menetekel zwischen Wohnblöcken mit tristen Ladenzeilen und trostlosen Freiflächen und zum anderen als Gebiete mit schmuck-spießigen Einfamilienhäusern und einem »Hier-ist-die-Welt-noch-in-Ordnung-Gefühl«. Dazwischen liegen Shopping-Center sowie luxussanierte Quartiere.

Weitere Informationen zum Programm (pdf) und zu den Veranstaltungen.


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