16.06.2014: Eindrücke aus der KiBi im Viertel

Am 16.06.2014 besuchte der BreBiStaT die KiBi, die KiNDERBiBLIOTHEK im Viertel.

Als im Frühjahr 1997 die Filiale der Stadtbibliothek im Viertel geschlossen wurde, gründete sich der Förderverein STATTBibliothek für Kinder und Jugendliche im Viertel e.V. Ursprünglich als Übergangslösung bis zum Bau der neuen Zentralbibliothek am Wall gedacht, wurde die Bibliothek so gut angenommen, dass sie seit dem Sommer 2002 unter dem Namen KiNDERBiBLIOTHEK im Viertel (KiBi) verstetigt wurde.

Der Verein KiNDERBiBLIOTHEK im Viertel e.V. (KiBi ) betreibt die Kinder- und Jugendbibliothek auf ehrenamtlicher Basis. Im Gegensatz zu anderen Bibliotheken, in denen hauptamtliche Bibliothekare durch Ehrenamtliche unterstützt werden, ist die KiBi eine der wenigen Bibliotheken, die nur mit Ehrenamtlichen arbeitet. Die 15 bis 18 Ehrenamtlichen engagieren sich dabei häufig neben ihrem Beruf, einige sind sogar schon seit der ersten Stunde dabei. Die Mitarbeiter koordinieren ihre Arbeit in monatlichen Teamsitzung sowie einem jährlichen Arbeitssamstag, an denen u.a. auch strategische Entwicklungen diskutiert werden.

Die Bibliothek weist 11.000 Titel (ca. 12.000 ME) in einer Access-Datenbank nach. Bilderbücher sind unsortiert aufgestellt – die Kleinkinder rennen gern sofort zu den Kisten durch. Sachbücher und Filme werden besonders geschätzt. Eine Besonderheit ist auch der Original-Drei-???-Koffer mit 165 Hörspielen der Serie.

Derzeit benutzen ca. 1.200 Nutzer die Bibliothek, darunter mehrere Schulklassen. Neue Nutzer erfahren von der Bibliothek hauptsächlich über Mund-zu-Mund-Propaganda. Dabei finanziert sich der Verein durch einen Mitgliedsbeitrag von 23 EUR im Jahr. Zusätzlich wird für die Ausleihe von DVDs pro Film 1 EUR pro Woche gezahlt. Dadurch können sich diese selbst tragen. Außerdem findet zwei Mal im Jahr ein großer Flohmarkt statt, auf dem gespendete Bücher, auch Romane und Kochbücher für Erwachsene, verkauft werden. Hinzu kommen Mittel des Beirats Mitte/Östliche Vorstadt, mit denen konkrete Projekte finanziert werden.

Unser Besuch endete mit einem Lesetipp für Erwachsene: Frau Friese und der Fenstersturz, ein Krimi aus dem Viertel. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Kollegin der KiBi für die Führung, das ausführlich Gespräch und den interessanten Erfahrungsaustausch!

Im Anschluss gingen wir zusammen in die Pizzeria Tangente (Berliner Straße 41, 28203 Bremen), wo wir gebastelt, geklönt und ungewöhnliche und sehr gut schmeckende Pizza-Varianten fußballfrei mit Pinkus-Bier genossen haben.

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(c) Fotos: Sabine Rauchmann, 2014.

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