Archiv für 20. März 2018

Kirchgang-Nachlese

Der März führte uns in die Landeskirchliche Bibliothek Bremen.
Nachdem ein fieser, kalter Weser-Wind uns quasi in das Haus der Kirche hineingeweht hatte, konnten wir uns bei heißem Kaffee und Tee im Foyer erst einmal aufwärmen. Kekse gab es auch – besser konnte der Start also kaum sein.

Die Bibliothek ist im Jahr 1946 aus einer Handbibliothek entstanden. Seit 1960 befindet sie sich am heutigen Standort. Zugänglich für die Öffentlichkeit ist die Bibliothek seit 1976.

Der gesamte Bestand der Bibliothek, inklusive des Altbestandes und Rara, ist im GVK verzeichnet. Der Schwerpunkt des Bestandes liegt auf der Praktischen Theologie (Gottesdienst, Predigt und Seelsorge) und der Bremischen Kirchengeschichte. Es gibt Bibeln in verschiedenen Sprachen, unter anderem auch auf Plattdeutsch. Das älteste Werk ist die Luftbibel von 1569.
Der Bestand ist ausleihbar. Bremensien und alte Literatur stehen hinter verschlossener Tür. Hier ist kein Kopieren und keine Ausleihe möglich. Insgesamt gibt es wenig Schwund beim Bestand, was dem häufig guten Kontakt zu den einzelnen Nutzern zuzuschreiben ist.

Im sogenannten Lesezimmer, ein schöner Raum zum Recherchieren und Arbeiten, stehen Predigthelfer, Lexika und die laufenden Zeitschriften. Daneben gibt es weitere verteilte Räume, in denen der Bestand aufgestellt ist.

Genutzt wird die Bibliothek von Mitarbeitern des Hauses der Kirche, Referendaren, Pastoren, Studierenden und weiteren Interessierten.

Die Bibliothek betreibt viel Öffentlichkeitsarbeit, in dem sie vor Ort Kontakt mit den Gemeinden pflegt oder auch Leseabende zu verschiedenen Themen veranstaltet.

Neben der Bibliothek sind die Mitarbeiter auch für das Kirchenarchiv zuständig. Es gibt sowohl Archivräumlichkeiten im Haus der Kirche als auch in St. Ansgari, wo die Materialien verschiedener Gemeinden zentral archiviert werden. Das Archiv in Ansgari wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern organisiert; zusätzlich gibt es für eine befristete Zeit noch eine Fami für die Archivtätigkeiten dort.

„Der schönste Arbeitsplatz der Welt, zumindest für mich“ – mit diesem Satz ging unsere Führung zu Ende. Das war eine tolle Besichtigung – vielen Dank an Kerstin Woelk!

Diese Diashow benötigt JavaScript.


Danach gab es Burger und Pommes im benachbarten Gatsy Burger – und am Samstag haben wir dann alle die Waschmaschine angeschmissen…

 

 

Advertisements

Kalender

März 2018
M D M D F S S
« Feb   Mai »
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031  

Archiv

Um neue Beiträge per E-Mail zu erhalten, hier die E-Mail-Adresse eingeben.

Schließe dich 18 Followern an

Advertisements