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Alle Jahre wieder…

… lassen wir das Stammtisch-Jahr auf dem Weihnachtsmarkt ausklingen.

Damit wir uns auch gemütlich unterhalten können, meiden wir den „großen“ Weihnachtsmarkt in der Innenstadt und treffen uns stattdessen im Findorffer Winterdorf auf dem Schlachthof-Gelände.

„Das Findorffer Winterdorf ist ein kleines gemütliches Dorf mit Glühwein, Feuerzangenbowle, Knipprollo, Feuer, Licht, Atmosphäre und Allem, was sonst noch dazu gehört.“ (Quelle: http://schlachthofkneipe.de/winterdorf/#ueber_winterdorf).

Wir treffen uns am 16.12.2016 um 17 Uhr vor der Schlachthof-Treppe.

Kommt vorbei; wir freuen uns, mit Euch auf die bevorstehenden Feiertage anzustoßen.

Platt is for de Plietschen…

Ein interessanter und unterhaltsamer Stammtisch fand im November im Institut für Niederdeutsche Sprache statt.

Die Bibliothek des INS sammelt alles, was auf und über Platt herausgegeben wird, sowie über die Regionen, in denen die Sprache gesprochen wird. Sie ist weltweit die einzige Bibliothek mit diesem Sammelschwerpunkt.

Das INS und damit auch die Bibliothek wurden 1974 gegründet. Zu diesem Zeitpunkt wurde auch mit der Erwerbung begonnen. Insgesamt befinden sich heute 25.000 Medieneinheiten im Bestand, darunter Bücher, Zeitschriften, Theaterstücke, CDs, Schallplatten und wenige Filme. Den größten Anteil bilden Werke mit plattdeutschen Kurzgeschichten.

Pro Jahr gibt es ca. 150-180 Neuerscheinungen auf Platt, darunter sehr viel graue Literatur. Das INS bemüht sich, alles zu erwerben, ist allerdings mit einem Etat von schmalen 2.000 € auf Schenkungen, Austausch, Kooperationen, Netzwerke und „findige Wege“ in der Erwerbung angewiesen. Die Katalogisierung erfolgt im GBV.

Neben den Buchbestand bietet das INS diverse Datenbanken an, darunter eine Datenbank zur Suche nach Kinder- und Jugendliteratur (Böker for Kinner un junge Lüüd), eine plattdeutsche Bibliographie und Biographie sowie eine Datenbank für Musik-CDs.

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Das INS lebt von Fördermitteln, die Ende 2017 eingestellt werden sollen. Um dies zu verhindern, gibt es eine Petition, die gerne unterzeichnet werden darf.

 

Nach der Besichtigung ließen wir den Tag im benachbarten Teestübchen ausklingen, wo Holunderblüten-Schorle DAS Getränk der Stunde war. Mit Anekdoten, Neuigkeiten und fachlichem Austausch ließen wir uns das Essen schmecken.

Wi seggt Dank og für die nette Führung!

BreBiStaT op Platt

Der November hält eine Besichtigung der Bibliothek des Instituts für niederdeutsche Sprache für uns bereit.

Die INS-Bibliothek sammelt alles, was auf und über Platt herausgegeben wird, sowie über die Regionen, in denen die Sprache gesprochen wird. Jeder hat die Möglichkeit, die Bibliothek zum Stöbern und zum Recherchieren zu nutzen. Aktuell bietet die Bibliothek ihren Benutzern einen Bestand von rund 25.000 Medieneinheiten.

Wann: 16.11.2016, 17 Uhr

Wo: Institut für Niederdeutsche Sprache, Schnoor 41-43, 28195 Bremen

Nach der Besichtigung lassen wir den Tag im benachbarten Teestübchen ausklingen.

Anmeldungen bitte bis zum 15.11.2016 über Doodle.

Reise nach Oldenburg

Im September waren wir „on Tour“ und haben die Bereichsbibliothek Campus Wechloy des BIS Oldenburg besichtigt.

Wir wurden sehr nett mit Getränken und Schoki empfangen und bekamen zunächst einen Überblick über die Geschichte und die Besonderheiten der Bibliothek.

Bei der Bereichsbibliothek handelt es sich um eine Freihandbibliothek mit Präsenzbestand. Ausleihen sind nur für einen Tag, bei Studienliteratur auch für 14 Tage möglich. Wissenschaftler wird eine „Entnahme“ gestattet; sie dürfen Bücher so lange behalten, bis sie anderweitig benötigt werden.
Insgesamt befinden sich ca. 62.000 Medien aus den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaften und Medizin in der Bibliothek.

1984 ist die Bibliothek auf den Campus gezogen, nachdem der Fachbereich 4 (die damalige Zielgruppe der Bibliothek) schon vorher dort eingezogen war und festgestellt wurde, dass es komfortabel wäre, Literatur auch vor Ort und nicht nur in der Zentralbibliothek vorzuhalten.

Seitdem gab es mehrere Renovierungs- und Umbaumaßnahmen in der Bibliothek. Beispielsweise wurde in den Jahren 2010-2012 der Teppichboden im laufenden Betrieb komplett erneuert. Im Jahr 2015 musste eine Verkleinerung der Bibliothek um 130 m² vorgenommen werden, da Räumlichkeiten an die European Medical School abgetreten werden mussten. Darüber hinaus wurde mit den Jahren immer wieder Platz für Besucher in Form von Gruppen- oder Einzelarbeitsplätzen geschaffen.

Besonders gut gefallen hat uns der Ort und der Begriff „Sommerlesesaal“ – eine Dachterrasse, die in der warmen Jahreszeit als zusätzlicher Lesesaal genutzt wird.

Die Räumlichkeiten der Bibliothek sind übrigens gut im Video „Ticklish Feelings“ der Band Seafog zu sehen.

Vielen Dank an Frau Behrends für den anschaulichen Vortrag und die anschließende nette Führung .

Bevor wir die Rückreise antraten, stärkten wir uns noch im benachbarten ali Baba bei Fleischspieß, Salat, Hugo und Aperol.

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BreBiStaT on Tour … nach Oldenburg

Der September hält einen Ausflug ins BIS Oldenburg für uns bereit. Wir werden die Bereichsbibliothek Campus Wechloy besichtigen.

Die Bereichsbibliothek beherbergt Fachbücher und Zeitschriften für die naturwissenschaftlichen Fächer sowie die Fachgebiete Mathematik und Medizin. Der Bestand umfasst derzeit ca. 60.000 Bände.

Nach aufwendigen Renovierungsarbeiten werden wir einen Einblick in die tägliche Arbeit, den Bestand und die interessante Architektur erhalten.

Danach lassen wir die Besichtigung beim gemeinsamen Klönschnack im Restaurant ali Baba ausklingen, bevor wir uns wieder auf den Weg nach Bremen machen.

Wann: 16.09.2016, dieses Mal schon um 16:30 Uhr

Wo: BIS Oldenburg, Campus Wechloy, Carl-von-Ossietzky-Straße 11, 26129 Oldenburg


Anmeldungen
bitte bis zum 15.09.2016 über Doodle.

Für alle, die mit uns gemeinsam mit Bus und Bahn zum Campus Wechloy fahren wollen: es besteht die Möglichkeit, gemeinsam mit dem Niedersachsenticket zu fahren. Wer dies machen möchte, gibt dies bitte bei der Anmeldung mit an.
Die Zugfahrer treffen sich um 15:20 Uhr vorne links im Bremer Bahnhof, vor dem Zeitschriftengeschäft.

 

 

 

 

Nachlese: BreBiStaT und die Kunst

Der August-Stammtisch führte uns in die Bibliothek der Kunsthalle Bremen, wo wir einen interessanten Einblick hinter die Kulissen bekamen.

Die Bibliothek besteht bereits seit den 1830er Jahren mit einem damaligen Bestand von 100 Büchern. Inzwischen ist der Bestand auf 100.000 Medien angewachsen. Nur ein kleiner Teil davon ist im Online-Katalog über den GBV recherchierbar, denn bis vor knapp drei Jahren wurde der Katalog noch als Zettelkatalog geführt. Dies soll sich aber durch Retrokatalogisierung in den kommenden Jahren ändern.

Begonnen haben wir unsere Führung im Kupferstichkabinett, wo die illustrierten Bücher untergebracht sind. Dazu gehören unter anderem die Schedelsche Weltchronik von 1493 und die Legenda aurea aus dem Jahr 1475 und damit vermutlich das älteste Werk der Sammlung.

Danach führte uns der Weg in den Hauptraum der Bibliothek im zweiten Stock des Museum-Neubaus. Hier findet sich neben den Arbeitsplätzen des Leiters und der ehrenamtlichen Mitarbeiter ein weiterer großer Teil des Bestandes: Lexika, Monographien sowie Ausstellungskataloge.

Abschließend bekamen wir im klimatisierten Magazin Einblick in das ein oder andere „Bücherschätzchen“.

Wir ließen den Tag bei Speis und Trank im benachbarten Casa ausklingen und konnten noch die ein oder andere Anekdote aus der täglichen Arbeit in der Bibliothek der Kunsthalle erfahren.

Vielen Dank an Kevin Fickert für die informative und interessante Führung.

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Im Weser-Kurier ist im letzten Jahr ein interessanter Artikel über die Bibliothek der Kunsthalle erschienen.

 

BreBiStaT und die Kunst

Der August hält eine Besichtigung der Bibliothek der Kunsthalle Bremen für uns bereit.

Die Bibliothek ist eine der fünf großen Museumsbibliotheken in Bremen. Als kunstwissenschaftliche Fachbibliothek dient sie primär der Literatur- und Informationsversorgung der wissenschaftlichen Mitarbeiter der Kunsthalle, steht aber auch den kunstinteressierten Bürgern offen.

Wir bekommen Einsicht in die umfangreiche Sammlung an Auktions-, Ausstellungs- und Sammlungskatalogen sowie in die Sammlung illustrierter Bücher des 15.-20. Jahrhunderts.

Nach der Besichtigung lassen wir den Tag im benachbarten Casa ausklingen.

Wann: 16.08.2016, 17 Uhr

Wo: Kunsthalle Bremen, Am Wall 207, Treffpunkt Hauptkasse

Anmeldung bitte bis zum 15.08., 18 Uhr, über Doodle.

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Katja Stuke und Oliver Sieber: Fax from the Library, 2013, Neuer Studiensaal, Kunsthalle Bremen (Ausstellungsansicht), Foto: Oliver Sieber

 

Wir freuen uns auf Euch!

 


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