Archiv für November 2012

2012-11 Pressespiegel und Rückblick

Bremen, Archive, Bibliotheken und Informationseinrichtungen in der (Bremer) Presse – recherchiert in der Datenbank Factiva

Die lettische Studentin Sanda Zvaigzne hat die Kunstausstellung „Zwischen Horizonten“ organisiert (bis zum 9.11.2012), um über die Graphothek zu informieren und sich selbst künstlerisch weiterzubilden. (01.11.2012 Weser Kurier: Aus Riga nach Bremen. Sanda Zvaigzne kuratiert ihre erste größere Ausstellung in der Zentralbibliothek)
URL: http://www.stadtbibliothek-bremen.de/

Die Versandbuchhandlung Missing Link beliefert Bibliotheken in Europa mit wissenschaftlicher Literatur in Fremdsprachen. (03.11.2012 Weser Kurier: In der Nische eingerichtet. Hinter den Kulissen: Die Buchhändlerin Branka Felba hat sich auf englischsprachige Literatur spezialisiert)
URL: http://www.missing-link.de

Das Archiv der Bremer Günter-Grass-Stiftung bewahrt eine umfangreiche Sammlung auf – alle Spuren, die der Dichter in Hörfunk und Fernsehen hinterlassen hat. (05.11.2012 Weser Kurier: Günter Grass und der Rundfunk. Die zehnte Kulturwanderung des Landesbetriebssportverbands führte zu den Spuren des berühmten Schriftstellers)
URL: http://www.grass-medienarchiv.de/

Spaziergänger finden dieses Mal auf dem „Lyrischen Pfad“ bekannte Gedichte berühmter Dichter, die z.T. vertont wurden, z.B. Wilhelm Buschs „Fink und Frosch“, Ada Christens „Nach dem Regen“, Paul Gerhardts „Geh aus mein Herz und suche Freud“ oder „Die Forelle“. (05.11.2012 Weser Kurier: Neue Gedichte auf Lyrischem Pfad. Wilhelm Busch im Bürgerpark)
URL: http://www.suub.uni-bremen.de/ueber-uns/

Winfried Pauleit, Professor am Institut für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik der Universität Bremen: „Wichtig wird es sein, auch zukünftig das kulturelle Erbe des bewegten Bildes zu sammeln. Dafür bietet sich das Kino als Institution an – ähnlich wie beispielsweise ein Museum für die Kunst oder eine Bibliothek für die Literatur.“ (05.11.2012 Weser Kurier: Zuschauer steuern die Filmhandlung mit Montagsexperten: Winfried Pauleit zur Frage, ob das Kino eine Zukunft hat – und wie sie aussehen kann)

Mehr als 90 „Aktive“ gaben beim internationalen Erzählfestival Feuerspuren in 20 Sprachen an 16 unterschiedlichen Orten Geschichten zum Thema „Von Mund zu Mund und Hörensagen“ zum Besten. (05.11.2012 Weser Kurier: Internationale Geschichten im Flackerlicht. Zum sechsten Mal startet am kommenden Wochenende das internationale Erzählfestival „Feuerspuren“; 11.11.2012 Kurier am Sonntag: Geschichten vom Hörensagen 6. Erzählfestival in Gröpelingen; 13.11.2012 taz – die tageszeitung: Märchen im Waschsalon)
URL: http://www.kultur-vor-ort.com

Dieter Kunz (Mediziner): „In Bibliotheken – wo es oft gar keine Fenster gibt – bekommen die Studenten teilweise nur 50 Lux ab. Das ist eine Katastrophe für die Konzentration.“ (05.11.2012 ZEIT online: Lichtmangel. „Wir befinden uns im Energiesparmodus“)

Der Verein „Stadtteil-Archiv Bremen Neustadt“ zeigt in einer Ausstellung alte Bilder und andere Stücke zur 60jährigen Geschichte der Zentrale der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). (08.11.2012 Weser Kurier: Stürmische Zeiten erlebt Ausstellung der Seenotretter gibt Einblick in 60 Jahre DGzRS; 12.11.2012 Weser Kurier: Stürmische Zeiten erlebt. Ausstellung der Seenotretter gibt Einblick in 60 Jahre Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger)
URL: http://stadtteilarchiv.net/

Der Fotograf Hinrich Pundsack hat in den 1950er- und 1960er-Jahren Bremer Alltagsszenen dokumentiert. Durch Zufall wurden die Fotos gerettet und sind jetzt im Rahmen einer Ausstellung im Zentrum für Medien zu sehen. (08.11.2012 Weser Kurier: Aus dem Sperrmüll gerettet. Zentrum für Medien zeigt Fotos von Hinrich Pundsack)
URL: Zentrum für Medien – Fotoarchiv

Achim Saur vom Kulturhaus Walle Brodelpott lud zum „Erzählcafé an der Schlachte“ unter dem Titel „Hafenrandgeschichten“ ein: „Alltagsgeschichte kann man auch im Archiv recherchieren. Um das deutlich zu machen: Es gibt Dinge, die erfährt man nur im Gespräch.“ (12.11.2012 Weser Kurier: Spannende Anekdoten aus dem verruchten Walle. „Erzählcafé an der Schlachte“ mit den Zeitzeugen Sigrid Bauermeister und Egon Rammé; 12.11.2012 Weser Kurier: Anekdoten aus dem verruchten Walle. Sigrid Bauermeister und Egon Rammé erinnern sich im Erzählcafé an Hafengeschichten aus der Nachkriegszeit)
URL: http://www.brodelpott.de/archiv

Die Mitarbeiter des „Bremer Geschichtenhauses“ können sich in der Bibliothek und im Archiv des Hauses über ihre Rolle informieren. (12.11.2012 Deutsche Welle: Wo Geschichte lebendig wird)
URL: http://www.bremer-geschichtenhaus.de/startseite.html

Das Übersee-Museum ist „ein Archiv mit 1,2 Millionen Objekten“ (Wiebke Ahrndt). (14.11.2012 taz-die tageszeitung: „Das hat eben seinen Preis”)
URL: http://www.uebersee-museum.de/

Diethelm Knauf, Leiter des Landesfilmarchivs, stellte historische Fotos von „Onkel Fritz“ aus privaten Fotoalben vor. (15.11.2012 Weser Kurier: Fotos von „Onkel Fritz“ als Spiegel der Geschichte. Diethelm Knauf hält Vortrag über die historische Dimension privater Bilder / Dokumentieren von Kriegsschäden war illegal)
URL: http://www.landesfilmarchiv.de

Die Online-Redaktion des Weser-Kuriers möchte ein kleines Archiv mit Plätzchen-Rezepten aufbauen. (15.11.2012 Weser Kurier: Wer kennt leckere Plätzchen-Rezepte? Weser-Kurier startet Leseraktion)
URL: http://www.weser-kurier.de/

Die Stadtbibliothek in der Vahr beteiligte sich am Familientag der Stadtbibliotheken. Insgesamt haben 6 von 10 Bremer Bibliotheken den Familientag passend zum Motto „Rittersleut und Märchenzauber“ gestaltet. (22.11.2012 Weser Kurier: Mit Brief und Siegel und Märchenzauber; 22.11.2012 Weser Kurier: Kinder hören Traumgeschichten und Eltern einen Krimi. „Rittersleut und Märchenzauber“: Familientag der Stadtbibliothek Vahr unterhält mit Bilderbuchkino, Theater und Aktionen)
URL: http://www.stadtbibliothek-bremen.de/

Für das Werder Jahrbuch 201272013 durfte der Verein in den Archiven von einigen Fotografen stöbern und fand Raritäten. (26.11.2012 news aktuell OTS: Werder Bremen-Presseservice: Neues WERDER JAHRBUCH 2012/13 voller Emotionen)
URL: http://www.werder.de/

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03.12.2012: „Arsen & Sterben“ in der Krimibibliothek

Studierende der Fakultät Design, Medien und Information der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg konzipierten unter Beteiligung unterschiedlicher Studiengänge eine multimediale Rauminstallation für die Krimibibliothek der Stadtbibliothek Bremen.

Die Videoinstallation wird noch ein Mal, am 1. Montag im Dezember (03.12.2012), präsentiert.

Weitere Informationen:
„Arsen & Sterben“ auf Facebook, bremen.de, bei der Stadtbibliothek Bremen

Quelle: Krauß-Leichert, Ute; Miedtke, Erwin: Gesche Gottfried : von der Serientäterin zur Bibliotheksikone ; die Multimedia-Installation „Arsen & Sterben“ in der Krimibibliothek der Stadtbibliothek Bremen ; ein Gemeinschaftsprojekt mit der HAW Hamburg. In: BuB 64 (2012) 11-12, S. 786-789.

30.11.2012: Aktionstag für Literatur

Die Bremer Literaturszene stellt sich im Rahmen eines Aktionstages in der Zentralbibliothek der Stadtbibliothek am 30.11.2012 ab 15:00 Uhr im Wall-Saal vor, u.a.:
Literaturkontor Bremen
Stadtbibliothek Bremen
Virtuelles Literaturhaus
Poetry on the Road
Workshop Literatur (Verein)
Zwiesprache Lyrik
Prime Time Crime Time
Festival Globale
Friedrich-Boedecker-Kreis
Institut für Niederdeutsche Sprache
Verband deutscher Schriftsteller Bremen
Nordwestradio

Weitere Informationen und Programm: Die Bremer Literaturszene stellt sich vor (Literaturhaus Bremen), Infos der Stadtbibliothek, Programm
Quelle: Weser-Kurier, 28.11.2012

Akademie für Leseförderung Niedersachsen verstetigt

Das Land Niedersachsen hat bereits am 07.09.2012 eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet und die Akademie für Leseförderung verstetigt.

Weitere Informationen: Akademie für Leseförderung Niedersachsen
Quelle: BuB 64(2012) 11-12, S. 742

Zukunft des bibliothekarischen Berufsstandes: Weckruf zur Modernisierung

Der größte Teil der Bibliotheksbeschäftigten ist ausgebildet in einer Zeit, in der bestenfalls Lochkarten im Einsatz waren. Von Online-Diensten, Selbstverbuchung, sozialen Netzwerken, Smartphones und iPads keine Spur.

Und so werden sie auch bezahlt. Das ist ein nicht hinzunehmender Skandal: Die Eingruppierungsrichtlinien definieren die Entlohnung nach der Anzahl der Medien (un damit sind die physischen Bücher gemeint – nicht die Online-Zugänge zu Informationsquellen). Wen wundert es da, dass Beschäftigte kein Interesse daran haben können, Bücher zugunsten von Online-Medien abzuschaffen? Da werden trotz neuem Tarifvertrag die Tätigkeitsmerkmale der Sechzigerjahre fortgeschrieben – sehenden Auges über diesen modernitätsverachtenden Blödsinn. Wer die Modernisierung nicht sehen will, muss dann auch nicht Aufstieg und Höhergruppierung regeln. Folglich heißt es: „Lebenslänglich E 9″.

Wer soll unter diesen Bedingungen engagierte, neugierige und innovative Mitarbeiter/innen für diesen Berufsstand gewinnen? Oder die Besten halten und bis zur Rente engagiert motivieren? Oder sogar das Personal dem demografischen Wandel und den mordernen Aufgaben endlich anpassen? Beschäftigte mit Migrationshintergrund gewinnen?

Keine Chance!

Der Berufsstand muss sich schleunigst um diese Perspektiven moderner Tätigkeitsmerkmale und gerechter Bezahlung kümmern. Dass das mit der Gewerkschaft verdi nicht geht, ist spätestens seit den letzten Tarifverhandlungen klar. Dann bleibt auch hier nur der Wandel. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Der Berufsverband wird selbst tariffähig oder
2. Der Berufsstand schließt sich einer anderen gewerkschaftlichen Interessenvertretun gan, die sich um die Belange des Bibliothekswesen auch kümmert. […]

Gelingt diese Modernisierung der Strukturen und Vergütungen nicht, wird das Bibliothekswesen gnadenlos vom demografischen Wandel abgehängt. Wer kann das akzeptieren?“ (Motzko 2012, S. 762)

Quelle: Motzko, Meinhard: Demografischer Wandel : wen interessiert das eigentlich? Alle wichtigen Informationen liegen offen: jetzt gilt es, sie zu nutzen ; ein Weckruf. In: BuB 64 (2012) 11-12, S. 762-763.

Weitere Informationen (Quelle: BIB-Berlin-News, 16.11.2012):

16.11.2012: Open Access auf einen Blick

International

Deutschland

Open Access-Bücher

  • OAPEN (Open Access Publishing in European Networks) library: „OAPEN (Open Access Publishing in European Networks) is a collaborative initiative to develop and implement a sustainable Open Access publication model for academic books in the Humanities and Social Sciences. The OAPEN Library aims to improve the visibility and usability of high quality academic research by aggregating peer reviewed Open Access publications from across Europe“
  • DOAB (Directory of Opoen Access Books): „The primary aim of DOAB is to increase discoverability of Open Access books. Academic publishers are invited to provide metadata of their Open Access books to DOAB. Metadata will be harvestable in order to maximize dissemination, visibility and impact. Aggregators can integrate the records in their commercial services and libraries can integrate the directory into their online catalogues, helping scholars and students to discover the books.“

(c) Sabine Rauchmann, 2012.

13.-23.11.2012: Globale – Festival für grenzüberschreitende Literatur

Noch bis zum 23.11.2012 läuft das „Globale“-Festival für grenzüberschreitende Literatur. Es präsentiert Künstler, die mit ihren Werken ein neues Verständnis von Kultur vertreten. Auf dem Programm des „Globale“-Festivals stehen Lesungen, Diskussionen und Ausstellungen. 13 Schriftsteller präsentieren sich in Bremen und Bremerhaven.

Weitere Informationen: http://www.globale-literaturfestival.de/


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